Vor drei Wochen haben wir (ein Team aus Rumänen, US-Amerikanern und natürlich Ugandern) mit dem ersten Einsatz in Got Apwoyo, ein Dorf in der nähe von Pakwach in Nordwest-Uganda, begonnen. Nachdem wir am Donnerstag Abend die DSC_8848Soundanlage aufgebaut haben, wurden anschließend die ersten Menschen von der Musik angezogen. Nach und nach kamen immer mehr Menschen zum Veranstaltungsort. Es war eine ausgelassene Stimmung und die Leute haben getanzt und gefeiert. Leider hat nach ca. 30 Minuten unser (sehr anfälliger) Generator überhitzt und anschließend komplett den Geist aufgegeben. Somit standen wir im Dunkeln und die Menschen waren sichtlich enttäuscht. Nichtsdestotrotz habe ich im Mondschein das Evangelium gepredigt und es haben sich tatsächlich die ersten Menschen bekehrt. Am nächsten Tag konnte ich durch einen befreundeten Pastor, für die restlichen Tage, einen Generator ausleihen. Am Freitag und Samstag haben wir dann, wie geplant, mit den Leuten getanzt, den Jesus-Film gezeigt und anschließend gepredigt. IMG_0601In den drei Tagen haben ungefähr 40 Leute eine Entscheidung für Jesus getroffen. Am darauffolgenden Sonntag haben wir den ersten Gottesdienst im Dorf abgehalten. Fast alle Bewohner waren anwesend. Wir hatten eine sehr gute Zeit im Lobpreis, im Wort und im anschließendem Gebet für jeden Einzelnen. Der Herr hat mir aufs Herz gelegt, dass es eigentlich nichts bringt, wenn man nur Evangelisations-Einsätze macht. Denn nachdem man wieder geht, stehen die Leute wieder alleine da und es gibt keine langfristige Veränderung. So ist es mein Anliegen in den nächsten Wochen, den Menschen vor Ort zu helfen,  eine Gemeinde zu starten. Deshalb sind wir am vergangenen Wochenende wieder nach Got Apwoyo gefahren, um zunächst am Freitag und Samstag Abend zu Lehren. Am Sonntag habenDSC_8932 wir wieder einen Gottesdienst gehabt und so wollen wir in den nächsten Wochen auch fortfahren. Es ist toll zu sehen welchen Hunger die Menschen vor Ort nach Gott haben: Wir haben schon ein Grundstück für eine Überdachung von den Dorbewohnern zur Verfügung gestellt bekommen; zudem Holz für die Pfeiler und Gras um das Dach zu decken. Ich pendle mit einem kleinen Team in den nächsten Wochen also immer wieder zwischen Gulu und Got Apwoyo um dort zu Lehren und mein Bestes zu geben, um eine kleine Gemeinde zu starten. In einigen Wochen wollen wir das Ganze wieder einem neuen Dorf beginnen. Für diese Vorhaben arbeite ich nun auch mit einer kleinen Gemeinde in Kampala zusammen, die mich geistlich abdeckt, wie auch praktisch (Leiterschaftstraining für Gemeindegründungen) unterstützt.