2018

Uganda: Januar – März 2018 

Neujahrs Veranstaltung in Koboko/West Nile: An Sylvester war ich zu einer Open-Air Veranstaltung in Koboko/West Nile zum Predigen eingeladen und frisch zum Jahresanfang haben mehrere Anwesende Jesus in Ihr Leben eingeladen. An Neujahr war ich dann in einer Gemeinde und mehr als 10 Besucher haben Heilung empfangen als sie füreinander gebetet haben. Ein Mann hatte seit Tagen starke Schmerzen in der Schulter und sie waren nach dem Gebet komplett verschwunden. Danke Jesus!

Lakwat Maber Konferenz in Got Apwoyo/West Nile: Am ersten Januarwochenende haben wir eine Konferenz für die von uns gegründeten Gemeinden organisiert. Die ersten beiden Tage hatten wir eine sehr intensive Zeit mit dem Heiligen Geist. Viele, vor allem junge Frauen, erlebten Befreiung. Eine von ihnen hatte erst vor kurzem Jesus in ihr Leben eingeladen und wurde bei der Konferenz stark freigesetzt. Am Montag kam sie völlig verändert in ihr Dorf zurück und nachdem ihre Nachbarn die Veränderung in ihr gesehen haben, wollen sie jetzt auch mehr über diesen Jesus wissen. Einer unserer Pastoren wird in den nächsten Tagen dorthin gehen und nacharbeiten. Apostelgeschichte LIVE – Danke Jesus! Am Sonntag haben wir durchgehend gelehrt und das Thema Familie fokussiert.

Evangelisation und Jüngerschaftstraining in Pawor/West Nile: Wir hatten eine wundervolle Zeit vom 28.2 bis 3.3.2018 in Pawor/Uganda. Gottes Gegenwart war greifbar – viele der Anwesenden haben eine Entscheidung für Jesus getroffen und Dutzende Befreiung erlebt. Tagsüber hat das Team der Antioch Church Gulu wieder über Jüngerschaft gelehrt. Viele der Teilnehmer waren schon bei den vergangenen Seminaren dabei und haben berichtet, wie Menschen sich für ein Leben mit Jesus entschieden haben oder auf teilweise dramatische Weise geheilt wurden. Am letzten Tag des Seminars wurden 62 Teilnehmer sowie Neubekehrte im Nil getauft – Danke, Jesus! Diese Evangelisation war eine Kooperation von unserem Verein carriers of hope e.V und IMETO e.V. – wir danken für die Gebete und Unterstützung! Nachstehend findet Ihr einige Highlights. Bekehrung eines Hexendoktors: „Mein ganzer Körper brennt wie Feuer, alles tut weh. Bitte kommt schnell in mein Haus, um für mich zu beten!“ Mit diesen Worten meldete sich ein Hexendoktor („witch doctor“) am Telefon bei unserem Gastgeber Pastor Otim. Hexendoktoren gibt es nicht nur bei Harry Potter, sondern auch in Afrika. Einer von ihnen ist uns in Pawor begegnet. Der Hexendoktor hatte von unserer Evangelisation gehört und wusste, dass Gottes Kraft hier wirkte und Menschen geheilt werden. Pastor Otim machte sich nach seinem Anruf sofort auf, um den Mann zu besuchen. Als er für ihn gebetet hatte, hörten alle Schmerzen auf – und er gab sein Leben Jesus! Nach dem ersten Besuch der Gemeinde hat er alle seine okkulten Gegenstände verbrannt. Seither ist er ein leidenschaftlicher Nachfolger Jesu. Schwarze Magie ist eine Realität, die wir im westlichen Europa kaum kennen. Doch in weiten Teilen Afrikas gehört der Hexenmeister zum Dorf, wie anderswo der Hausarzt. Statt Schulmedizin kommen hier jedoch okkulte Rituale, Zauberei, Talismane und Amulette zum Einsatz. Heilung eines Tauben Mädchens: Beim Gebet für die Kranken meldete sich am dritten Abend Winnie: Das elfjährige Mädchen war seit ihrem dritten Lebensjahr völlig taub – doch Gott öffnete ihre Ohren! Als sie sprach, merkte man, dass sie auf dem Niveau einer Dreijährigen war; schließlich konnte sie acht Jahre lang nicht hören und somit auch ihre Sprache nicht weiter entwickeln. Heilung von chronischen Rückenschmerzen: Am vierten Abend gab Gott verschiedene Worte der Erkenntnis im Zusammenhang mit Heilung, u.a. empfing ich das Wort „Wirbelsäule“. Okumukea berichtete, dass er vor 20 Jahren einen Unfall hatte und seitdem unter chronischen Rückenschmerzen leidet – nach dem Gebet war er völlig geheilt. Eine Frau konnte sich aufgrund ihrer Rückenschmerzen nicht richtig um den Haushalt und ihre Kinder kümmern. Im Gebet hat sie Heilung empfangen und demonstrativ auf der Bühne getanzt. Jesus ist immer noch derselbe

 

2017
Uganda: Oktober – Dezember 2017 

Jüngerschaft beim Autowaschen: In den ersten Tagen unseres Aufenthalts in Gulu habe ich unser Auto in eine sogenannte „washing bay“ gebracht (dt: Wasch-Bucht – Autowaschen per Handarbeit), um es mal wieder vom allgegenwärtigen Schlamm und Staub reinigen zu lassen. Da man während des Waschens doch lieber vor Ort bleibt und sein Auto nicht einfach so in fremde Hände gibt, dachte ich mir, man kann doch dem jungen Mann einfach mal das Evangelium erzählen. Er hat aufmerksam zugehört und schnell waren weitere Arbeiter zur Stelle. Einer von ihnen war besonders aufgeschlossen und es hat sich herausgestellt, dass er der Chef des kleinen Unternehmens ist. Er hat mich daraufhin gebeten, wieder zu kommen und auch den anderen Arbeitern das Evangelium zu erzählen. Daraus sind wöchentliche Treffen in der „washing bay“ entstanden, bei denen wir zusammen die Bibel studieren, Lobpreis machen und füreinander beten. Bis jetzt haben acht Arbeiter eine Entscheidung für Jesus getroffen. Einer der Jungs hatte Probleme mit seinem Bein und benutzte deswegen eine Krücke. Nach Gebet für Heilung kann er nun wieder ohne Krücken Autos waschen. Zudem hat mich der Chef zu sich nach Hause eingeladen. Dort haben seine Frau und einige Nachbarn auch eine Entscheidung für Jesus getroffen. Jemand aus unserer Gemeinde (Antioch Church) hat nun auch dort eine neue Gruppe gestartet. Gott ist gut!

Pakwiniyo – Evangelisation und Jüngerschaftstraining vom 16 bis 18. November: Vergangene Woche waren wir für vier Tage in Pakwiniyo/West Nile. Ein Team der Gemeinde, die wir in Gulu besuchen, hat mich dabei begleitet. Sie haben über Jüngerschaft gelehrt und um die 100 Pastoren und Leiter aus der Region haben daran teilgenommen. Sie waren einerseits sehr herausgefordert von der Lehre und andererseits ermutigt, das Wort Gottes ganz neu in die Praxis umzusetzen. Es geht bei diesem Training darum, Jüngerschaft, wie Jesus sie uns vorgelebt hat, selbst umzusetzen. Das bedeutet nicht vorrangig, möglichst große und volle Gemeinde hervorzubringen, sondern neue Gläubige zu reifen Leitern zu machen, damit diese wieder andere reife Leiter hervorbringen. Es war eine sehr starke Zeit, in der ich selbst sehr viel gelernt habe. Die Abendveranstaltungen waren gut besucht. Gewöhnlich starten wir um 17 Uhr mit verschiedenen Beiträgen, Lobpreis und Anbetung. Sobald es dunkel wird (ca. 19 Uhr), zeigen wir den Jesusfilm in lokaler Sprache. Wenn wir dann das Licht anschalten, um zu predigen, bin ich immer wieder erstaunt, wie viele Menschen sich versammelt haben. Am letzten Abend waren es um die 1000 Besucher! Viele Anwesende haben Jesus in ihr Leben eingeladen und wurden beim Gebet für Heilung und Befreiung von Gott berührt. Eine junge Muslimin, die Probleme im rechten Bein hatte, wurde geheilt. Nach dem sie Zeugnis auf der Bühne gegeben hat, lud sie Jesus in ihr Leben ein. Am nächsten Tag war sie gleich in der Gemeinde. Eine andere junge Frau hatte dämonische Belastungen und hat beim Gebet sehr stark manifestiert. Eine Gruppe von Pastoren hat bis spät in die Nacht hinein gebetet, bis sie frei war. Es ist auch für mich immer wieder erstaunlich zu sehen, wie Gott sein Wort mit Zeichen und Wundern bestätigt.

Palam – Evangelisation und Jüngerschaftstraining vom 13 bis 15. Dezember: Letzte Woche waren wir für drei Tage in Palam/Westnile für Jüngerschfaftstraining und Evangelisation. Beim Training waren um die 60 Leiter und Pastoren anwesend. Viele von ihnen haben auch beim letzten Training teilgenommen und haben berichtet, wie sie das Gelernte in die Praxis umgesetzt haben. Sie erlebten, wie Menschen in ihrem Umfeld eine Entscheidung für Jesus getroffen haben und geheilt wurden. An den Abendveranstaltungen erlebten wir, neben Entscheidungen für Jesus, vor allem wie viele Anwesende neu vom Heiligen Geist berührt wurden. Danke Jesus! Wir konnten auch unsere neue (gebrauchte) Soundanlage ausprobieren und sind begeistert von der Lautstärke. Danke an alle Spender. 

2016
West Nile/Uganda und DRK (Kongo) Juni 2016

Evangelisations-Veranstaltung in Paidha/Uganda: Paidha ist eine Stadt im Nordwesten Ugandas und grenzt direkt an die Demokratische Republik Kongo. Von 9.6 bis 11.6  haben wir im Stadtzentrum eine Veranstaltung abgehalten bei der insgesamt um die 2500 Menschen zusammen kamen. Geschätze 300 Besucher haben eine Entscheidung für Jesus getroffen und nach dem Gebet für Kranke berichteten um die 40 auf der Bühne von verschiedenen Heilungen. Darunter war eine muslimische Frau, die am ersten Tag von starken Kopfschmerzen geheilt wurde. Am zweiten Tag hat sie für Ihr krankes Baby beten lassen und auch hier bewirkte Jesus Heilung – Gott ist so gut! Am Freitag und am Samstag kamen Pastoren und Gläubige aus den verschiedensten Denominationen zu einer Konferenz zusammen, um Gottes Wort zu hören und neu vom Heiligen Geist gefüllt zu werden.

Leiterschafts-Training in Umulu Mee/DRC: Anschließend haben wir in einer kleinen Stadt in der Nähe von Mahagi in der Demokratischen Republik Kongo ein Leiterschafts-Training für Pastoren und Gläubige aus verschiedenen Denominationen veranstaltet. Selbst extrem korrupte Grenzbeamte, Regen in Strömen, 1800 Meter Höhenunterschied auf wirklich wirklich schlechten Straßen konnten uns nicht von unserem Vorhaben abbringen. Ich habe über Themen wie biblischer Charakter, Heilung, Evangelisation und Taufe im Heiligen Geist gelehrt. Gott hat sichtlich gewirkt und viele der Anwesenden wurden intensiv vom Heiligen Geist berührt. Beim gegenseitigen Gebet für Heilung, wurden fünf Teilnehmer komplett geheilt und 20 erfuhren eine wesentliche Verbesserung.

In den letzten Tagen unserer Reise habe ich verschiedene Pastoren und Leiter der ILEM-Bibelschule in Pakwach zum Thema Gaben im Neuen Testament unterrichtet. Unser Verein unterstützt finanziell die Arbeit von ILEM. Gott ist so gut und treu! Ich bin sehr berührt und dankbar für alles, was Jesus in diesen Tagen gewirkt hat.

Philippinen März 2016

Anfang April hatte ich das Vorrecht, zusammen mit Paul Rapley (www.paulrapley.com) und einem Team aus den USA, die Arbeit von Jill Boyonas und CMC (www.4cmcinternational.org) auf den Philippinen zu unterstützen. Für mich war es großartig zu sehen, wie sehr beide Leiter Multiplikation auf dem Herzen haben und somit beständig andere in Evangelisation und v.a. Heilung freisetzen. So war das gesamte Team (bestehend aus 12 Leuten) bei den Einsätzen involviert und konnte predigen, lehren und für Heilung beten. Wir hatten sieben Tage gefüllt mit Predigten in Schulen und Gemeinden und Evangelisationsveranstaltungen am Abend. Insgesamt haben um die 5000 Menschen eine Entscheidung für Jesus getroffen und Gott hat mehr als 1000 Heilungen (Heilungsberichte siehe unten) durch das gesamte Team gewirkt. Es war wirklich überwältigend zu sehen, wie Jesus zu seinem Wort steht. Ich habe auf diesem Einsatz sehr viel Neues gelernt und freue mich, dass auch in unsere Arbeit einfließen zu lassen. 

Heilung von Nachtblindheit: Ein junger Mann wurde bei einer der Abendveranstaltungen von seiner Mutter zur Bühne geführt, weil er nachtblind war. Nachdem ich wiederholt für ihn gebetet habe, brach er in Tränen aus und umarmte seine Mutter. Voller Erstaunen fragte ich ihn, was los sei. Er schaute mich mit offenen Augen an und sagte: Ich bin geheilt und kann wieder komplett sehen. Daraufhin war ich selbst zu Tränen gerührt, da ich es ehrlich gesagt kaum glauben konnte. Ich hatte schon oft erlebt, wie Kleinigkeiten geheilt wurden, jedoch nie so etwas Ernstes.
Heilung von Grauem Star: Eine ältere Dame (siehe Bild unten) hatte eine sichtbare Trübung der Augenlinse (Grauer Star). Daher konnte sie nur noch sehr schlecht sehen. Nach dem Gebet war zu unserem Erstaunen die Trübung komplett verschwunden und sie konnte wieder richtig sehen. Die anderen Teammitglieder berichteten von Tumoren, die zurück gegangen sind, von tauben Ohren, die geöffnet wurden und vielen anderen Wundern, die Jesus gewirkt hat. Ich bin wirklich überwältigt von all den Erlebnissen – Ihm gebührt alle Ehre. Er wirkt damals wie heute durch seine Nachfolger.
Die Organisation CMC Philippines übernimmt in Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden die Nacharbeit an den Menschen, die auf einer der Evangelisationen eine Entscheidung für Jesus getroffen haben. Dies geschieht vor allem durch Neugründung von Gemeinden. Ihre Vision ist es, dass jeder Philippino eine Gemeinde zu Fuß erreichen kann.

2015
Januar 2015 – West Nile Region/Uganda

Neben verschiedenen Gelegenheiten zum Predigen und Dienen hatten wir in den fünf Wochen insgesamt zwei mehrtägige Evangelisations-Veranstaltungen mit begleitendem Leiterschaftstraining. Die Veranstaltungen waren gut besucht und es kamen zwischen 300 und 800 Menschen pro Abend, um Lobpreis zu hören, den Jesus-Film zu sehen, die Gute Nachricht zu hören und Gebet zu empfangen. Insgesamt haben etwa 300 Menschen Jesus in ihr Leben eingeladen und neben einzelnen Heilungen haben wir vor allem viele Befreiungen erlebt. Eine Frau bezeugte bspw. am Mikrofon, dass sie von Bauch- und Brustschmerzen geheilt wurde. Für einige der Anwesenden wurde nach der Veranstaltung noch bis tief in die Nacht hinein gebetet. Die Menschen in diesen Dörfern sind sehr stark in Hexerei verstrickt und gerade junge Mädchen werden oft für okkulte Rituale missbraucht. Die Rückmeldungen nach den Evangelisationen waren super. Wir haben in den Tagen nach der Veranstaltung über Radio-Ansagen die Menschen, die sich für Jesus entschieden haben, ermutigt eine Kirche zu besuchen. Die Pastoren vor Ort haben uns erzählt, dass viele Menschen in die Gemeinden kamen. Es ist gut zu wissen, dass auch nach der Evangelisation die Menschen ein geistliches zu Hause finden können.

Auch das Leiterschaftstraining war eine große Bereicherung. Pastoren aus verschiedenen Denominationen (sogar Priester aus der anglikanischen Kirche) kamen zusammen. Alle waren sehr dankbar für Vorträge zu Themen wie Umgang mit Finanzen, biblischer Charakter oder Evangelisation im Alltag.

Vor zwei Jahren haben wir in einem kleinen Ort namens Got Apwoyo (siehe 2013) im Nordwesten Ugandas eine Gemeinde gegründet. Die Gottesdienste fanden anfangs noch unter freiem Himmel statt und später dann unter einer Art Vordach. In der Zwischenzeit ist ein richtiges Haus aus Ziegeln und Wellblechdach entstanden. Die Gemeinde ist weiter gewachsen und es kommen sogar Leute (zu Fuß) aus Dörfern, die bis zu 10 km entfernt sind. Bei unserem Besuch im Januar haben wir das  das Gemeindehaus offiziell geweiht und den neuen Pastor eingesegnet. Ich bin echt überwältigt und Gott sehr dankbar für sein Wirken in dieser Region. 

Oktober 2015 – West Nile Region/Uganda

Wir waren mit einem dreiköpfigen Team in der Region West-Nile im Nordwesten Ugandas. Anfangs mussten wir feststellen, dass auch Enttäuschungen eine Teil unserer Arbeit sind: Leider konnten wir nicht wie geplant in die DRK (Kongo) einreisen. Die ursprünglichen Informationen über die Einreise stimmten leider nicht mit den Bestimmungen vor Ort überein. Und so war es uns aus finanziellen Gründen nicht möglich einzureisen. Es gab jedoch gleich neue offene Türen. Ich konnte vor Schülern (Mittelstufe) über das Thema Berufung sprechen. Am Ende traf fast jeder eine Entscheidung für Jesus. Am Abend hatten wir einen weiteren Einsatz in einer Halle, die eigentlich zur Übertragung von Fussballspielen genutzt wird. Beim Lobpreis wurden viele der Besucher schon stark von Gottes Gegenwart berührt und auch hier gab es wieder jede Menge Entscheidungen für Ihn. Danke Jesus! Am zweiten Wochenende konnten wir drei Tage Evangelisationsveranstaltungen und Leiterschaftstraining in der Region von Paidha/Uganda durchführen. Obwohl der Regen am zweiten Tag die Veranstaltung unterbrach, konnten wir am letzten Abend wieder Hunderte von Menschen mit der Guten Nachricht erreichen. 80 Menschen haben Entscheidungskarten ausgefüllt und somit die Möglichkeit zur Nacharbeit durch Pastoren vor Ort geschaffen. Beim anschließenden Gebet erlebten einzelne wieder Befreiung und wurden stark von Gottes Gegenwart berührt. Tagsüber konnten wir vor verschiedenen geistlichen Leitern Themen wie Finanzen, biblischer Charakter und Evangelisation im Alltag (nach dem T4T-Prinzip von Ying Kai) lehren. Auf unserem gesamten Trip erreichten wir um die 600 Menschen mit dem Evangelium und schätzungsweise 200 Menschen haben Jesus in ihr Leben eingeladen. Wir sind als Team sehr dankbar für Gottes Wirken in diesen Tagen und danken Euch allen für Eure treuen Gebete.

2014
Anfang Juni war ich für einen Gebetseinsatz in Lviv und in Kharkiv in der Ukraine, bei der ich auch einer Gemeinde vor Ort dienen konnte. Mitte Juni waren wir mit verschiedenen Jugendlichen (aus vier bayrischen Gemeinden) auf einem Missionseinsatz in Novi Sad/Serbien. Neben jeder Menge praktischer Nächstenliebe haben wir verschiedenen Gemeinden und Organisationen gedient – am Ende sind wir sogar mit einem Bericht im serbischen Fernsehen gelandet.

Im Oktober konnte ich mit einem befreundeten Pastor für einige Tage in der Ukraine auf einer Leiterkonferenz dienen. Das Thema war Befreiung und Innere Heilung. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie Menschen frei werden, wenn sie Vergebung zulassen. Neben der Hauptkonferenz konnte ich auch in zwei Gemeinden durch Predigen und Prophetie dienen.

Mitte November habe ich ein zweitägiges Evangelisations-Seminar in Sofia/Bulgarien gehalten. Neben Evangelisation ging es zudem um unsere Identität in Christus und das Anwenden von Geistesgaben, passend zum Hauptthema. Der Höhepunkt des zweitägigen Seminars war ein Outreach auf den Straßen Sofias. Die Teilnehmer waren sichtlich überrascht und begeistert, wie offen die Menschen für den Glauben sind und wie einfach man doch (mit Hilfe einfacher Methoden) mit ihnen ins Gespräch kommen kann. Auch hier konnte ich neben dem Seminar in verschiedenen Gemeinden predigen. Es ist immer wieder eine tiefe Freude für mich, wenn Menschen während des persönlichen Gebets vom Heiligen Geist erfüllt werden und eine neue Begeisterung und Leidenschaft in ihr Leben kommt.

2013
Von Ende 2012 bis Mitte 2013 entstand in Uganda ein neues Evangelisations-Team. Wir brachten Gottes Liebe in abgelegene Dörfer, rund um Latoro im Nordwesten des Landes. Bei den Veranstaltungen  haben wir den Jesus Film gezeigt, Lobreis gemacht und ganz klassisch die Gute Nachricht gepredigt. Da es in einem der Dörfer keine Gemeinde gab, haben wir zunächst unter freiem Himmel und später unter einem handgemachten Vordach, regelmäßig Gottesdienste abgehalten. Nach drei Monaten haben wir dann unsere erste Gemeinde (in Got Apwoyo) an örtliche Älteste übergeben.